Mitarbeiterbindung: Wie höhere Budgets pro Klient helfen
Die Verbindung zwischen Klientenbudgets und Mitarbeiterzufriedenheit – und warum zufriedene Teams weniger kündigen.
Die Fluktuation – das unterschätzte Problem
Die Pflegebranche kämpft mit einer enormen Fluktuation. Im ambulanten Bereich liegt sie Berichten zufolge teilweise bei bis zu 65 % pro Jahr (vgl. Arbeitgeberverband Pflege, Fluktuationsstudien). Das bedeutet: Von 10 Pflegekräften, die Sie am Jahresanfang beschäftigen, sind am Jahresende oft mehr als die Hälfte nicht mehr da.
Jede unbesetzte Stelle kann einen Pflegedienst im Schnitt bis zu 70.000 € pro Jahr kosten – durch Recruiting, Einarbeitung, Überstunden und entgangenen Umsatz.
Warum Pflegekräfte wirklich kündigen
Fragt man Pflegekräfte nach ihren Kündigungsgründen, steht das Gehalt überraschend selten an erster Stelle. Die wahren Gründe sind oft andere:
berichten von hohem Zeitdruck (vgl. DGB-Index Gute Arbeit)
Einsätze pro 8-Stunden-Schicht im Durchschnitt
Das Problem ist nicht das Geld – es ist die Arbeitsverdichtung. Pflegekräfte wollen pflegen, nicht hetzen. Sie sind in den Beruf gegangen, um Menschen zu helfen. Aber wenn man für einen 45-Minuten-Einsatz nur 15 Minuten Zeit hat, bleibt keine Möglichkeit für echte Zuwendung.
Die überraschende Lösung
Was wäre, wenn die Lösung für Ihre Personalprobleme nicht im Recruiting liegt – sondern bei Ihren bestehenden Klienten?
Die Kausalkette: Höheres Budget pro Klient → Längere Einsatzzeiten → Weniger Einsätze pro Schicht → Weniger Hetze → Zufriedenere Mitarbeiter → Geringere Fluktuation
Wenn Sie das Budget eines Klienten von 1.859€ auf 4.800€ erhöhen (durch Hilfe zur Pflege), können Sie die Einsatzzeit verdreifachen – von 15 auf 45 Minuten. Das bedeutet:
- Statt 12 Einsätzen pro Schicht nur noch 8
- Mehr Zeit für echte Zuwendung
- Weniger Stress, weniger Frustration
- Pflegekräfte, die wieder gerne zur Arbeit kommen
Die finanzielle Rechnung
Rechnen wir das einmal durch: Eine unbesetzte Stelle kann bis zu 70.000 € pro Jahr kosten. Wenn Sie durch bessere Arbeitsbedingungen nur eine Kündigung pro Jahr verhindern, haben Sie bereits:
gespartes Potenzial pro verhinderte Kündigung
Mehrumsatz durch höhere Budgets
Ein Beispiel aus der Praxis
Familie Müller: Herr Müller hat Pflegegrad 4 und erhielt bisher 1.859€ Sachleistung pro Monat. Nach der Beantragung von Hilfe zur Pflege stehen ihm jetzt 4.800€ zur Verfügung.
Für den Pflegedienst bedeutet das: Die Pflegekraft, die Herrn Müller betreut, hat jetzt dreimal so viel Zeit für ihn. Sie kann sich wirklich um ihn kümmern, mit ihm sprechen, seine Bedürfnisse wahrnehmen.
Das Ergebnis: Eine zufriedenere Pflegekraft, ein besser versorgter Klient, und 35.292€ mehr Umsatz pro Jahr – für diesen einen Klienten.
Der Weg dorthin
Die gute Nachricht: Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen. Spezialisierte Partner übernehmen die gesamte Antragsstellung für Sie – von der Identifikation geeigneter Klienten bis zur erfolgreichen Bewilligung.
Ihr Aufwand: Etwa 1,5 Stunden pro Monat und Standort für die Koordination. Der Rest wird für Sie erledigt.
Weiterlesen
Höhere Budgets entstehen nicht von allein. Lesen Sie, wie die Hilfe zur Pflege nach SGB XII das Gesamtbudget pro Klient verdoppeln kann – und welche Voraussetzungen dafür nötig sind.
Warum es keine gute Idee ist, einfach mehr Klienten aufzunehmen, und was der bessere Weg ist: Warum mehr Klienten nicht die Lösung ist →
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