Personal

Mitarbeiterbindung: Wie höhere Budgets pro Klient helfen

Die Verbindung zwischen Klientenbudgets und Mitarbeiterzufriedenheit – und warum zufriedene Teams weniger kündigen.

Die Fluktuation – das unterschätzte Problem

Die Pflegebranche kämpft mit einer enormen Fluktuation. Im ambulanten Bereich liegt sie bei durchschnittlich 65% pro Jahr. Das bedeutet: Von 10 Pflegekräften, die Sie am Jahresanfang beschäftigen, sind am Jahresende mehr als 6 nicht mehr da.

Jede unbesetzte Stelle kostet einen Pflegedienst im Schnitt 70.000€ pro Jahr – durch Recruiting, Einarbeitung, Überstunden und entgangenen Umsatz.

Warum Pflegekräfte wirklich kündigen

Fragt man Pflegekräfte nach ihren Kündigungsgründen, steht das Gehalt überraschend selten an erster Stelle. Die wahren Gründe sind oft andere:

73%

leiden unter permanentem Zeitdruck

12

Einsätze pro 8-Stunden-Schicht im Durchschnitt

Das Problem ist nicht das Geld – es ist die Arbeitsverdichtung. Pflegekräfte wollen pflegen, nicht hetzen. Sie sind in den Beruf gegangen, um Menschen zu helfen. Aber wenn man für einen 45-Minuten-Einsatz nur 15 Minuten Zeit hat, bleibt keine Möglichkeit für echte Zuwendung.

Die überraschende Lösung

Was wäre, wenn die Lösung für Ihre Personalprobleme nicht im Recruiting liegt – sondern bei Ihren bestehenden Klienten?

Die Kausalkette: Höheres Budget pro Klient → Längere Einsatzzeiten → Weniger Einsätze pro Schicht → Weniger Hetze → Zufriedenere Mitarbeiter → Geringere Fluktuation

Wenn Sie das Budget eines Klienten von 1.778€ auf 4.800€ erhöhen (durch Hilfe zur Pflege), können Sie die Einsatzzeit verdreifachen – von 15 auf 45 Minuten. Das bedeutet:

  • Statt 12 Einsätzen pro Schicht nur noch 8
  • Mehr Zeit für echte Zuwendung
  • Weniger Stress, weniger Frustration
  • Pflegekräfte, die wieder gerne zur Arbeit kommen

Die finanzielle Rechnung

Rechnen wir das einmal durch: Eine unbesetzte Stelle kostet 70.000€ pro Jahr. Wenn Sie durch bessere Arbeitsbedingungen nur eine Kündigung pro Jahr verhindern, haben Sie bereits:

70.000€

gespart pro verhinderte Kündigung

+648.000€

Mehrumsatz durch höhere Budgets

Ein Beispiel aus der Praxis

Familie Müller: Herr Müller hat Pflegegrad 4 und erhielt bisher 1.778€ Sachleistung pro Monat. Nach der Beantragung von Hilfe zur Pflege stehen ihm jetzt 4.800€ zur Verfügung.

Für den Pflegedienst bedeutet das: Die Pflegekraft, die Herrn Müller betreut, hat jetzt dreimal so viel Zeit für ihn. Sie kann sich wirklich um ihn kümmern, mit ihm sprechen, seine Bedürfnisse wahrnehmen.

Das Ergebnis: Eine zufriedenere Pflegekraft, ein besser versorgter Klient, und 36.264€ mehr Umsatz pro Jahr – für diesen einen Klienten.

Der Weg dorthin

Die gute Nachricht: Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen. Spezialisierte Partner übernehmen die gesamte Antragsstellung für Sie – von der Identifikation geeigneter Klienten bis zur erfolgreichen Bewilligung.

Ihr Aufwand: Etwa 1,5 Stunden pro Monat und Standort für die Koordination. Der Rest wird für Sie erledigt.

Wie viel Potenzial liegt bei Ihren Klienten?

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